Pastor Christian Schulte

September 2017
Pfarrei Liebfrauen

Pastor Christian Schulte wird neuer Pfarrer

Stadtdechant und Pfarrer Bernhard Lücking hat elf Jahre die Pfarrei Liebfrauen geleitet. Auf seinen Wunsch hin wird er zum 30. November 2017 von seinem Amt als Pfarrer entpflichtet.

Ihm nachfolgen wird Pastor Christian Schulte, der bereits Pastor in der Pfarrei Liebfrauen ist und dort insbesondere in den Gemeinden St. Gabriel und St. Ludgerus die Seelsorge wahrnimmt. Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck hat Pastor Schulte gebeten, zum 1. Dezember 2017 die Leitung der Pfarrei Liebfrauen zu übernehmen.

Als Pastor wird Christian Schulte weiterhin die Seelsorge der Gemeinden St. Gabriel und St. Ludgerus wahrnehmen. Für die Gemeinde Liebfrauen ist vorerst kein Pastor vorgesehen. Daher wird über die seelsorgerische Aufgabenverteilung für die Gemeinde Liebfrauen im Pastoralteam entschieden.

Bischof Overbeck dankt Stadtdechant Lücking für seinen langjährigen hoch engagierten Dienst auf Pfarr- und Stadtebene. Gleichzeitig dankt er Pastor Schulte für seine Bereitschaft, als Pfarrer Leitungsverantwortung für die Pfarrei Liebfrauen zu übernehmen und wünscht ihm hierfür Gottes Segen.

Pfarrei Liebfrauen



Pastor Bernhard Jakschik

Juli 2017
Nachruf

Pastor Bernhard Jakschik †

In den frühen Morgenstunden des 12. Juli ist unser ehemaliger Pastor Bernhard Jakschik im Alter von nur 62 Jahren an den Folgen eines Gehirntumors gestorben.

1994 wurde Jakschik als erster Nicht-Augustiner Pfarrer in Christus König, übernahm 1999 zusätzlich St. Peter, um ab 2000 schließlich die gesamte fusionierte Hochfelder Gemeinde zu leiten. Mit seinen Mitbrüdern Rainer Hesse und Franz-Josef Reidick, denen er über die Fokolarbewegung verbunden war, lebte er in einer vita communis im früheren Augustinerkloster. 2009 verließ er Hochfeld, um eine neue Aufgabe als Pastor in St. Joseph in Essen-Katernberg (Pfarrei St. Nikolaus) zu übernehmen, wo er trotz seiner Krankheit bis zuletzt tätig war und noch vor wenigen Wochen sein 35-jähriges Priesterjubiläum feiern konnte. Möge er leben in Gottes ewigem Frieden!

Die St. Joseph-Gemeinde betet die Totenvesper für ihren verstorbenen Pastor am Freitag, 21. Juli, um 18:30 Uhr in der Kirche St. Joseph, Hanielstraße/Ecke Distelbeckhof in Essen-Katernberg. Das Requiem ist am Samstag, 22. Juli, um 10 Uhr ebenfalls in St. Joseph. Anschließend erfolgt die Beisetzung in der Priestergruft auf dem Friedhof der Gemeinde St. Joseph, Viktoriastraße, in Essen-Katernberg. Danach lädt die Gemeinde ein zum Beisammensein im Pfarrheim St. Joseph.

Aushang der Gemeinde St. Joseph, Essen-Katernberg
Totenbrief des Bistums Essen
Gemeinde St. Joseph, Essen-Katernberg


Mittagstisch
Mittagstisch

Mai 2017
Mittagstisch

Gemeinsam gegen die Einsamkeit

Wir planen nach den Sommerferien jeweils am Donnerstag einen gemeinsamen Mittagstisch in unserem Gemeindesaal Christus König anzubieten. Wer Lust hat, in Gemeinschaft zu kochen und anschließend preisgünstig und gemütlich zu speisen, ist herzlich eingeladen. Aber auch wer nur zum Essen und Klönen kommen will, ist herzlich willkommen!

Hätten Sie Interesse? Dann melden Sie sich doch im Gemeindebüro unter Tel. 0203 61074.


Christus König
Christus König

April 2017
Pfarreientwicklungsprozess

Brief zum Vorschlag der Koordinierungsgruppe

Liebe Schwestern und Brüder!

Am letzten Montag veröffentlichte die Koordinierungsgruppe der Pfarreientwicklung ihr Konzept für die zukünftige Gestalt der Pfarrei Liebfrauen bis zum Jahr 2030. Der Entwurf, der jetzt in den Gremien der Pfarrei diskutiert werden soll, sieht für unsere Gemeinde Christus König folgende Eckdaten vor:

Für unsere Gemeinde in Hochfeld stehen auch weiterhin als pastorale Standorte das Gemeindezentrum Christus König und das Sozialzentrum St. Peter zur Verfügung. Dazu kommt als dritter Gottesdienststandort die Kapelle in der Helios Marien-Klinik hinzu. Dies soll auch für die nächsten 10 Jahre so bleiben.

Dabei muss aber die Anzahl der zukünftigen Gemeindemitglieder und der zu erwartende Renovierungsbedarf der bestehenden Gebäude berücksichtigt werden. Die Koordinierungsgruppe schlägt darum vor, am Standort Christus König ab 2025/2027 ein neues, kleineres und kostengünstigeres Kirchen- und Gemeindezentrum zu bauen. Dieses soll - neben einem Kirchen- und Gemeindesaal für 150 Personen - auch eine größere Kita und eine Dienstwohnung für den Pastor / Pastoralen Mitarbeiter beinhalten. Daneben soll eine größere Wohnbebauung entstehen, deren Mieteinnahmen zur Kostendeckung der pastoralen Arbeit beitragen sollen.

Der Gemeinderat Christus König wird auf seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 9. Mai (19 Uhr, Gemeindesaal Christus König) diesen Vorschlag beraten. Interessierte Gemeindemitglieder sind herzlich eingeladen. Als Ansprechpartner steht der Leiter des PEP-Projekts Herr Dr. Markus Borzymski zur Verfügung. Bis zum 24. Juni können dem Gemeinderat Vorschläge und Änderungswünsche eingereicht werden. Die endgültige Fassung für die ganze Pfarrei soll dann Ende 2017 verabschiedet werden.

Liebe Brüder, liebe Schwestern! Immer wieder hört man ja auch in kirchlichen Kreisen: die Jugend ist unsere Zukunft! Und das ist falsch! Die jungen Menschen sind unsere Gegenwart. Richtiger wäre: wir sind die Zukunft der nächsten Generation. Sie werden mit dem leben müssen, was wir ihnen heute hinterlassen. Wir alle stehen auf den Schultern unserer Eltern und Großeltern. Und sie stehen auf unseren Schultern. Ob sie eine gute Zukunft haben, hängt auch von dem ab, was wir ihnen hinterlassen. Geben wir der nachfolgenden Generation die Chance auf neue Wege und Ziele. Ansonsten machen wir sie nur zu Museumswärtern unserer eigenen Vergangenheit.

Bitten wir ganz besonders um Gottes guten Geist. Möge er unsere Beratungen begleiten und durchdringen!

Ihr Pastor
Burkhard Jehl

Das Konzept der Koordinierungsgruppe
Alle Infos zum Pfarreientwicklungsprozess


St. Bonifatius
St. Bonifatius

Januar 2017
Pfarreientwicklungsprozess

Brief zur Schließung von St. Bonifatius

Liebe Schwestern, liebe Brüder!

"Mensch bist du alt geworden!" - das haben Sie vielleicht auch schon mal gedacht, als Sie einen Bekannten nach längerer Zeit wieder getroffen haben. Und hoffentlich haben Sie es nicht gesagt! Denn das kommt vielleicht nicht so gut an. Dabei ist der Vorgang ja ein ganz normaler: wir verändern uns im Laufe der Zeit. Und das heißt auch immer: wir werden älter. Wir bemerken es es nur selber nicht, weil die Veränderungen morgens im Spiegel von Tag zu Tag nicht wahrnehmbar sind. Aber beim Anblick von gar nicht so alten Fotos merkt man: die Zeit ist auch in unserem Leben nicht spurlos an uns vorübergegangen. Da braucht es schon den Jahreswechsel, um einmal wieder draufzuschauen: Wie sieht's eigentlich aus: mit mir? Mit der Welt? Mit Gott? Hat sich nicht auch 2016 so manches verändert? Veränderungen zeigen ja auch, dass wir lebendig sind, dass sich unser Leben nicht festhalten lässt, sondern sich beständig verwandelt. Und wir Christen sind nüchterne Menschen, wir wissen darum. Das Ziel unseres Lebens liegt eben nicht in dieser Zeit, sondern in Gottes neuer Welt.

Was für uns ganz persönlich gilt, das gilt auch für uns als Kirche in Hochfeld. Natürlich ist jetzt, zu Beginn des Jahres, der Eindruck einer gut besuchten Christmette in St. Bonifatius noch frisch. Und es hat gutgetan, das zu erleben. So kann Kirche also auch sein. So voller Menschen und voller Gesang. Aber machen wir uns nichts vor: die Vorabendmessen in St. Bonifatius sind recht mäßig besucht. Nur wir haben uns schon sehr daran gewöhnt. Erschreckt haben mich die Zahlen der Statistik von 2016 für unsere Gemeinde: Keine 20 Taufen mehr (18), 12 Kommunionkinder, 8 Firmlinge, noch nicht einmal 40 Beerdigungen (37). Unsere Gemeinde schrumpft und wird älter. Es fehlt an Kindern, es fehlt an der nachfolgenden Generation. So haben wir uns im letzten Jahr aufgemacht, um zu schauen, was braucht die zukünftig zusammengeschrumpfte Hochfelder Gemeinde? Welches Erbe übergeben wir ihnen? Es ist wichtig, dass dieser Frage nachgegangen wird.

Wir können nicht einfach so tun, als ob es das alles nicht gäbe. Wir können unsere Probleme nicht einfach der nächsten Generation an Christen in Hochfeld aufladen. Das will ich auf keinen Fall.

Darum werden wir uns - wie im letzten Sommer angekündigt - in diesem Jahr von der St.-Bonifatius-Kirche verabschieden müssen. Am 4. März werden wir dort den letzten Gottesdienst feiern. Das tut weh, das schmerzt, das macht vielleicht auch wütend, sicherlich auch sehr traurig.

"Mensch, liebe Kirche in Hochfeld, was bist du alt geworden!". Vielleicht merken wir es nicht, wenn wir Sonntag für Sonntag in unserer Kirchenbank sitzen. Aber wie gesagt: die Zahlen vom letzten Jahr haben mich kräftig wachgerüttelt.

Für die St.-Bonifatius-Kirche ist gut gesorgt. Die Koptische Gemeinde wird für die nächsten Jahre Kirche und Gemeindesaal übernehmen. Dafür bin ich ihrem Bischof Damian und P. Sorial sehr dankbar.

So werden wir uns zunächst in unserer Gemeinde auf den Standort Christus König konzentrieren, mit dem Sozialzentrum St. Peter und der Helios Marien-Klinik als weitere Gottesdienstorte. Dabei gilt es aber, die weitere Gemeinde- und Pfarreientwicklung im Blick zu haben, um in einigen Jahren ein zukunftsfähiges Konzept für Christus König umzusetzen.

Ich glaube, Gott wird uns zeigen, was wir für neue Möglichkeiten als Christen in Hochfeld haben. Nur um sie zu entdecken, müssen wir erst loslassen und dann gemeinsam losgehen. Ich baue dabei fest auf Gottes Wegbegleitung! Auf seinen Segen können wir uns trotz allem verlassen! Auch im Jahr 2017! Diesen erbitte und wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen!

Ihr Pastor
Burkhard Jehl


Hintergrundinfos 2001 - 2016 im Archiv