Mittagstisch
Mittagstisch

Mai 2017
Mittagstisch

Gemeinsam gegen die Einsamkeit

Wir planen nach den Sommerferien jeweils am Donnerstag einen gemeinsamen Mittagstisch in unserem Gemeindesaal Christus König anzubieten. Wer Lust hat, in Gemeinschaft zu kochen und anschließend preisgünstig und gemütlich zu speisen, ist herzlich eingeladen. Aber auch wer nur zum Essen und Klönen kommen will, ist herzlich willkommen!

Hätten Sie Interesse? Dann melden Sie sich doch im Gemeindebüro unter Tel. 0203 61074.


Christus König
Christus König

April 2017
Pfarreientwicklungsprozess

Brief zum Vorschlag der Koordinierungsgruppe

Liebe Schwestern und Brüder!

Am letzten Montag veröffentlichte die Koordinierungsgruppe der Pfarreientwicklung ihr Konzept für die zukünftige Gestalt der Pfarrei Liebfrauen bis zum Jahr 2030. Der Entwurf, der jetzt in den Gremien der Pfarrei diskutiert werden soll, sieht für unsere Gemeinde Christus König folgende Eckdaten vor:

Für unsere Gemeinde in Hochfeld stehen auch weiterhin als pastorale Standorte das Gemeindezentrum Christus König und das Sozialzentrum St. Peter zur Verfügung. Dazu kommt als dritter Gottesdienststandort die Kapelle in der Helios Marien-Klinik hinzu. Dies soll auch für die nächsten 10 Jahre so bleiben.

Dabei muss aber die Anzahl der zukünftigen Gemeindemitglieder und der zu erwartende Renovierungsbedarf der bestehenden Gebäude berücksichtigt werden. Die Koordinierungsgruppe schlägt darum vor, am Standort Christus König ab 2025/2027 ein neues, kleineres und kostengünstigeres Kirchen- und Gemeindezentrum zu bauen. Dieses soll - neben einem Kirchen- und Gemeindesaal für 150 Personen - auch eine größere Kita und eine Dienstwohnung für den Pastor / Pastoralen Mitarbeiter beinhalten. Daneben soll eine größere Wohnbebauung entstehen, deren Mieteinnahmen zur Kostendeckung der pastoralen Arbeit beitragen sollen.

Der Gemeinderat Christus König wird auf seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 9. Mai (19 Uhr, Gemeindesaal Christus König) diesen Vorschlag beraten. Interessierte Gemeindemitglieder sind herzlich eingeladen. Als Ansprechpartner steht der Leiter des PEP-Projekts Herr Dr. Markus Borzymski zur Verfügung. Bis zum 24. Juni können dem Gemeinderat Vorschläge und Änderungswünsche eingereicht werden. Die endgültige Fassung für die ganze Pfarrei soll dann Ende 2017 verabschiedet werden.

Liebe Brüder, liebe Schwestern! Immer wieder hört man ja auch in kirchlichen Kreisen: die Jugend ist unsere Zukunft! Und das ist falsch! Die jungen Menschen sind unsere Gegenwart. Richtiger wäre: wir sind die Zukunft der nächsten Generation. Sie werden mit dem leben müssen, was wir ihnen heute hinterlassen. Wir alle stehen auf den Schultern unserer Eltern und Großeltern. Und sie stehen auf unseren Schultern. Ob sie eine gute Zukunft haben, hängt auch von dem ab, was wir ihnen hinterlassen. Geben wir der nachfolgenden Generation die Chance auf neue Wege und Ziele. Ansonsten machen wir sie nur zu Museumswärtern unserer eigenen Vergangenheit.

Bitten wir ganz besonders um Gottes guten Geist. Möge er unsere Beratungen begleiten und durchdringen!

Ihr Pastor
Burkhard Jehl

Das Konzept der Koordinierungsgruppe
Alle Infos zum Pfarreientwicklungsprozess


St. Bonifatius
St. Bonifatius

Januar 2017
Pfarreientwicklungsprozess

Brief zur Schließung von St. Bonifatius

Liebe Schwestern, liebe Brüder!

"Mensch bist du alt geworden!" - das haben Sie vielleicht auch schon mal gedacht, als Sie einen Bekannten nach längerer Zeit wieder getroffen haben. Und hoffentlich haben Sie es nicht gesagt! Denn das kommt vielleicht nicht so gut an. Dabei ist der Vorgang ja ein ganz normaler: wir verändern uns im Laufe der Zeit. Und das heißt auch immer: wir werden älter. Wir bemerken es es nur selber nicht, weil die Veränderungen morgens im Spiegel von Tag zu Tag nicht wahrnehmbar sind. Aber beim Anblick von gar nicht so alten Fotos merkt man: die Zeit ist auch in unserem Leben nicht spurlos an uns vorübergegangen. Da braucht es schon den Jahreswechsel, um einmal wieder draufzuschauen: Wie sieht's eigentlich aus: mit mir? Mit der Welt? Mit Gott? Hat sich nicht auch 2016 so manches verändert? Veränderungen zeigen ja auch, dass wir lebendig sind, dass sich unser Leben nicht festhalten lässt, sondern sich beständig verwandelt. Und wir Christen sind nüchterne Menschen, wir wissen darum. Das Ziel unseres Lebens liegt eben nicht in dieser Zeit, sondern in Gottes neuer Welt.

Was für uns ganz persönlich gilt, das gilt auch für uns als Kirche in Hochfeld. Natürlich ist jetzt, zu Beginn des Jahres, der Eindruck einer gut besuchten Christmette in St. Bonifatius noch frisch. Und es hat gutgetan, das zu erleben. So kann Kirche also auch sein. So voller Menschen und voller Gesang. Aber machen wir uns nichts vor: die Vorabendmessen in St. Bonifatius sind recht mäßig besucht. Nur wir haben uns schon sehr daran gewöhnt. Erschreckt haben mich die Zahlen der Statistik von 2016 für unsere Gemeinde: Keine 20 Taufen mehr (18), 12 Kommunionkinder, 8 Firmlinge, noch nicht einmal 40 Beerdigungen (37). Unsere Gemeinde schrumpft und wird älter. Es fehlt an Kindern, es fehlt an der nachfolgenden Generation. So haben wir uns im letzten Jahr aufgemacht, um zu schauen, was braucht die zukünftig zusammengeschrumpfte Hochfelder Gemeinde? Welches Erbe übergeben wir ihnen? Es ist wichtig, dass dieser Frage nachgegangen wird.

Wir können nicht einfach so tun, als ob es das alles nicht gäbe. Wir können unsere Probleme nicht einfach der nächsten Generation an Christen in Hochfeld aufladen. Das will ich auf keinen Fall.

Darum werden wir uns - wie im letzten Sommer angekündigt - in diesem Jahr von der St.-Bonifatius-Kirche verabschieden müssen. Am 4. März werden wir dort den letzten Gottesdienst feiern. Das tut weh, das schmerzt, das macht vielleicht auch wütend, sicherlich auch sehr traurig.

"Mensch, liebe Kirche in Hochfeld, was bist du alt geworden!". Vielleicht merken wir es nicht, wenn wir Sonntag für Sonntag in unserer Kirchenbank sitzen. Aber wie gesagt: die Zahlen vom letzten Jahr haben mich kräftig wachgerüttelt.

Für die St.-Bonifatius-Kirche ist gut gesorgt. Die Koptische Gemeinde wird für die nächsten Jahre Kirche und Gemeindesaal übernehmen. Dafür bin ich ihrem Bischof Damian und P. Sorial sehr dankbar.

So werden wir uns zunächst in unserer Gemeinde auf den Standort Christus König konzentrieren, mit dem Sozialzentrum St. Peter und der Helios Marien-Klinik als weitere Gottesdienstorte. Dabei gilt es aber, die weitere Gemeinde- und Pfarreientwicklung im Blick zu haben, um in einigen Jahren ein zukunftsfähiges Konzept für Christus König umzusetzen.

Ich glaube, Gott wird uns zeigen, was wir für neue Möglichkeiten als Christen in Hochfeld haben. Nur um sie zu entdecken, müssen wir erst loslassen und dann gemeinsam losgehen. Ich baue dabei fest auf Gottes Wegbegleitung! Auf seinen Segen können wir uns trotz allem verlassen! Auch im Jahr 2017! Diesen erbitte und wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen!

Ihr Pastor
Burkhard Jehl


Andrea Neven

Dezember 2016
Kita Christus König

Das neue Gesicht

Mein Name ist Andrea Neven und bin 45 Jahre jung. Ich bin seit mehr als 24 ]ahren glücklich verheiratet. Zu Hause bin ich in Raesfeld-Erle.

Seit 1999 bin ich beim KiTa-Zweckverband. Erst als Kinderpflegerin und seit 2012 als Erzieherin. Und nun als Leitung hier in Christus König, in meiner Geburtsstadt Duisburg.

Ich liebe und lebe die Arbeit mit Kindern, um sie in ihrer Entwicklung zu fördern. Mit ihnen neue und interessante Dinge zu erleben und sie einfach ein Stäck prägend auf ihrem Lebensweg zu begleiten.

Die Arbeit mit den Kindern, mit Ihnen liebe Eltern, dem Team wird für mich eine schöne, spannende und bereichernde Aufgabe sein, ein stetiges Lehren und Lernen.

Gerne stehe ich Ihnen für Ihre Anliegen, Fragen und Gespräche zur Verfügung. Sie finden mich im Büro oder in den Gruppen.

Ich hoffe vertrauend auf einen guten und gemeinsamen Weg.

Ihr "neues Gesicht" ab heute in voller Größe,

Ihre Andrea Neven

Familienzentrum Duisburg-Mitte - Kita Christus König


Logo PfarreiLiebfrauen

November 2016
Pfarreientwicklungsprozess

Profil der Gemeinde Christus König

Beim Pfarreitag am 5. November in St. Joseph wurden die Ergebnisse der Arbeitskreise vorgestellt. Außerdem waren die Gemeinderäte aufgerufen, Zukunftsvisionen für ihre Gemeinden zu entwickeln und hier zu präsentieren. Christus König stellte sich dabei als soziale, internationale und gastfreundliche Gemeinde dar.

Gemeinde Christus König: Sozial - International - Gastfreundlich

In unserer Gemeinde spiegelt sich die ganze Internationalität des Stadtteils Hochfeld wider. Nicht nur in der Gottesdienstversammlung am Sonntag, sondern auch in unseren Gremien und Gruppen. Daraus hat sich in den letzten Jahren der pastorale Schwerpunkt der Gastfreundschaft entwickelt.

Im Bereich unserer Gottesdienste zeigt sich dies durch die Einführung eines Begrüßungsdienstes und dem nachfolgenden Begegnungsteil: Kaffee im Turm oder „In Pastor sein Gaaten“, Mahl der Barmherzigkeit und anderen Veranstaltungen. Diese vielfältigen Begegnungen und „Mahlzeiten“ sind für uns das „8. Sakrament“. Sie machen uns ansprechbar und führen zu Kontakten; auch zu Menschen, die sich von Kirche entfremdet haben.

Die Gastfreundschaft zeigt sich auch darin, dass wir jeden Monat 100 kostenlose Mittagessen ermöglichen, die sich durch die Arbeit des Caritaskreises und Türkollekten finanzieren. So führen wir in alter Augustiner-Tradition den Pfortendienst weiter.

Daneben bieten wir auch immer wieder „Herberge auf Zeit“. Unsere Gästezimmer standen ausländischen Studenten in Notlagen offen, so wie jetzt syrischen Flüchtlingen.

Die Gäste des Sozialzentrums sind auch unsere Gäste. Darum unterstützen wir die Arbeit dort mit ehrenamtlicher „(wo)man-power“, mit der Organisation von Benefizveranstaltungen, mit den Erlösen von Karnevalsveranstaltungen, Bazaren und Festen. So engagieren sich auch unsere traditionellen Verbände und Vereine für unsere „Gemeinde als Herberge“ und unsere Gast-Kirche Christus König.

Alle Ergebnisse und Präsentationen sind in einer Sonderausgabe der Pfarrnachrichten zusammengefasst.

Pfarrnachrichten Sonderausgabe, 06.11.16
Pfarrei Liebfrauen - Pfarreientwicklungsprozess mit allen Infos zum Thema



Oktober 2016
Glaubenstage

Gemeinsame Erstkommunion-Vorbereitung mit St. Joseph

Seit einigen Jahren diesen unsere monatlichen Glaubenstage auch als Vorbereitung auf die Erstkommunion in unserer Gemeinde. Zur Entlastung von Pfr. Bernhard Lücking werden sich in diesem Jahr auch die Kommunionkinder aus St. Joseph den Glaubenstagen anschließen - ein weiterer Schritt des Zusammenwachsens innerhalb unserer Pfarrei.

Die Erstkommunion in St. Joseph findet traditionell am Gründonnerstag bzw. Weißen Sonntag statt. In Christus König wird sie im Mai gefeiert.


Titelbild
Vergrößern
Motive
Vergrößern

September 2016
Kalender

Mit Engeln durch das Jahr

Engel begleiten uns durch das Jahr und durch den Tag.

Es wirbt nicht nur eine Versicherung mit dem Schutzengel, auch der gelbe und blaue Engel haben sich in unserem Sprachgebrauch fest etabliert und verheißen uns alle etwas Positives.

Dabei kommt der Begriff Engel im ursprünglichen Sinn aus dem Lateinischen „Angelus“ und bedeutet übersetzt ein „Bote“, ein „Abgesandter“ Gottes. Auch wenn wir nicht immer bewusst darauf achten, so werden wir schon am Morgen mit dem Angelus-Geläut, dem „Engel des Herrn“ begrüßt. In der Bibel verkünden Engel frohmachende Botschaften, so u.a. im Alten Testament Abraham, dass er und seine Frau Sarah noch im hohen Alter Eltern werden, und im Neuen Testament die Geburt Jesu Christi. Aber auch heute sind Engel zugegen. Das wird uns in dem Lied von Eugen Eckert „Gott hat mir längst einen Engel gesandt, mich durch das Leben zu führen“ (Halleluja: Lieder vom Aufbruch, Nr. 141) zugesagt.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude mit diesem Kalender.

Margret Bierod

Wie in den letzten Jahren auch, möchte ich mit dem Reinerlös durch den Verkauf des Kalenders karitative Einrichtungen unterstützen. In diesem Jahr habe ich mir das Sozialzentrum St. Peter in Duisburg-Hochfeld ausgesucht. Der Kalender ist zum Preis von 15,00 € zzgl. Porto erhältlich und bis zum 29.10.2016 bestellbar. Ab Mitte November wird er dann lieferfertig sein.

Kalenderbestellung


St. Bonifatius
St. Bonifatius

Juni 2016
Pfarreientwicklungsprozess

Abschied von St. Bonifatius

Das Bistum Essen hat die Pfarrei Liebfrauen - wie alle anderen Pfarreien auch - dazu aufgefordert, bis zum Jahresende 2017 eine pastorale und wirtschaftliche Konzeption für die Pfarrei vorzulegen. Diese Konzeption soll den Zeitraum bis 2030 in den Blick nehmen. Vieles ist nicht mehr selbstverständlich. An so manchen Stellen merken wir bereits jetzt, dass Bewährtes nicht mehr trägt. Wir werden Antworten auf die Frage suchen müssen, wie wir in den nächsten Jahren Kirche in der Duisburger Mitte leben wollen und als Kirche in der Gesellschaft noch präsent sein können. Finanziell wird der Haushalt der Pfarrei bis zum Jahr 2030 vom heutigen Stand aus gesehen um 45% zu reduzieren sein.

Eine ganz konkrete Auswirkung für unsere Gemeinde wird im kommenden Jahr die Aufgabe des Standortes St. Bonifatius sein. Darüber hat Pastor Jehl am 5. Juni nach dem Gottesdienst in einer Gemeindeversammlung informiert. Die koptische Gemeinde, die seit 1½ Jahren sonntags dort zu Gast ist, möchte die Kirche und auch weitere Räumlichkeiten übernehmen; in welcher Form und zu welchen Bedingungen wird noch verhandelt. So ist sichergestellt, dass St. Bonifatius auf absehbare Zeit weiterhin als Gottesdienstort genutzt wird. Auch die Kirchgänger aus unserer Gemeinde müssen nicht unbedingt nach Christus König oder weiter laufen. Im Neubau der Marienklinik gibt es auch eine katholische Kapelle - gut erreichbar direkt neben dem Eingang. Dort wird der Krankenhausseelsorger Pastor Klaus Frischkorn weiterhin jedes Wochenende die hl. Messe feiern. Die Eröffnung des Neubaus ist voraussichtlich im Frühjahr; zu diesem Zeitpunkt werden wir uns dann auch von der Kirche verabschieden.

Gerade den alteingesessenen Bonifatianern tut es natürlich weh, sich von ihrer Kirche trennen zu müssen, die immerhin zu den ältesten in unserer Pfarrei gehört. Vielleicht können ja die Weiternutzung durch die Kopten und der Gottesdienst in der neuen Krankenhauskapelle den Schmerz ein wenig abmildern.


Logo Pfarrei Liebfrauen

April 2016
Pfarrei Liebfrauen

Gemeinsame Pfarrnachrichten

Mit der Ausgabe zum 1. Mai wird es den Gemeindebrief Christus König nicht mehr geben. Stattdessen erscheint dann ein Pfarrbrief für die gesamte Pfarrei Liebfrauen. Dieser erscheint 14-täglich und beinhaltet aktuelle Nachrichten aus der Pfarrei, eine Auflistung aller Gottesdienste und jeweils eine Seite für Nachrichten und Meldungen aus jeder Gemeinde.

Der Redaktionsschluss ist immer zwei Wochen vor Erscheinen; für die erste Ausgabe ist dies der 19. April, 12 Uhr. Wir bitten daher alle Gruppen der Gemeinde, ihre Terminankündigungen frühzeitig (jetzt für den Mai) dem Gemeindebüro bekannt zu geben, damit sie in den Pfarrnachrichten berücksichtigt werden können.

Pfarrei Liebfrauen


Hintergrundinfos 2001 - 2015 im Archiv